Schlüchterner Jugendfeuerwehrmitglieder erringen Leistungsspange der DJF

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die höchste Auszeichnung, welche Mitglieder der Jugendfeuerwehren erwerben können. In diesem Jahr stellten sich sieben Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Gundhelm, Herolz, Kressenbach und Schlüchtern gemeinsam der Abnahme.

Der Erwerb der Leistungsspange ist Teamwork: Die Bewerber/-innen absolvieren die vielfältigen Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehrtechnik, Sport sowie allgemeiner und politischer Bildung gemeinsam als Löschgruppe, einer aus neun Personen bestehenden taktischen Einheit der Feuerwehr. Hierbei wird nicht nur die jeweilige Leistung bewertet, sondern auch besonders auf den Zusammenhalt und die Kameradschaft untereinander sowie das gemeinsame Auftreten der Gruppe geachtet. Fünf Übungen müssen die Jugendlichen absolvieren, um die begehrte Auszeichnung zu erhalten: Der Sportteil umfasst einen 1500m-Staffellauf auf Zeit und Kugelstoßen, wobei die Stoßweiten der Gruppenmitglieder addiert werden. Im Rahmen eines Prüfungsgesprächs haben die Jugendlichen ihr Wissen aus den Bereichen Feuerwehrtechnik und -organisation, allgemeiner und politischer Bildung unter Beweis zu stellen. Zum feuerwehrtechnischen Teil zählen die Schnelligkeitsübung, bei der auf Zeit acht C-Druckschläuche gerade und ohne Drehung als Schlauchleitung zu verlegen sind, sowie ein nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 vorgetragener Löschangriff mit Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer.

Die Jugendfeuerwehrwarte der Stadtteilwehren verständigten sich im Vorfeld darüber, in welchen Einheiten es potenzielle Bewerber gab. Unter Federführung des Kressenbacher Jugendfeuerwehrwartes Patrick Schreiber formierte sich dann die stadtteilübergreifende Leistungsspangen-Gruppe. Da sich in diesem Jahr nur sieben Bewerber im Stadtgebiet fanden, erklärten sich dankenswerterweise drei Jugendfeuerwehrmitglieder, welche die Leistungsspange bereits erworben hatten, dazu bereit, als sogenannte „Füller“ zu unterstützen. Über drei Monate hinweg trafen sich die Bewerber/-innen nun mindestens wöchentlich, um sich auf die Abnahme vorzubereiten. Hierbei feilten sie nicht nur an ihren technischen und sportlichen Fähigkeiten, sondern stärkten auch ihren Zusammenhalt untereinander. So wurde nicht nur geschwitzt, geübt und ab und zu geschimpft, sondern auch viel gelacht.

Am Samstag, 09.10.2021 war es dann soweit. In Freigericht-Somborn stellten sich die Jugendlichen bei bestem Wetter …

Alarmübung in Hohenzell

Sirenengeheule in den Stadtteilen Ahlersbach, Hohenzell und Niederzell: Erstmals seit der Ausbreitung des Coronavirus konnte eine Alarmübung unter realitätsähnlichen Bedingungen durchgeführt werden. Das Übungsszenario stellte eine angenommene Rauchentwicklung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Stadtteil Hohenzell dar. Um die Zusammenarbeit und Kommunikation bei der Übung zu vertiefen, war ebenfalls der ELW 1 der Innenstadtwehr mit vor Ort. Insgesamt kamen an dem Samstagnachmittag 32 Einsatzkräfte zur gemeinsamen Übung zusammen. Jede Wehr hatte einen Aufgabenschwerpunkt erhalten und abzuarbeiten. Vor allem interessant war es mal den ELW 1 zu besetzen, für die Führungskräfte, die üblicherweise bei ihrem Löschfahrzeug und ihrer Mannschaft bleiben.

Bilder von Tim Knüttel

 …

Jugendfeuerwehr Schlüchtern beim Kinderfest

Für alle die in den Ferien zu Hause bleiben mussten oder vielleicht auch schon wieder aus dem Urlaub zurück sind ein weiteres Highlight in der Ferienzeit: Am kommenden Samstag, den 14.08.2021 von 11-18 Uhr ein Kinderfest in der Klosterstraße direkt beim Eiscafé Ciao Ciao, dass auch Ausrichter dieses Festes ist. Hieran beteiligen sich einige Jugendgruppen der Schlüchterner Vereine. So wird es auch eine spaßige Aktion mit Wasser für die kleinen Feuerwehrfans geben. Kommt also vorbei und besucht die Jugendfeuerwehr Schlüchtern beim Kinderfest in der Klosterstraße Schlüchtern.

 

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern

Ein besonderes Jubiläum gibt es in diesem Jahr in der Bergwinkelstadt. Die Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern-Innenstadt hat ihr 100jähriges Bestehen und kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken.

Die Feuerwehr Schlüchtern ist heute als Stützpunktwehr die meist beschäftigte Feuerwehr der Region mit jährlich durchschnittlich 200 Einsätzen – und dies freiwillig und ehrenamtlich.

Diesem außergewöhnlichen Engagement geht eine lange Geschichte voraus. Man schrieb das Jahr 1921, als das Feuerwehrwesen noch anders aufgestellt war. Der Brandschutz wurde damals von einer Pflichtfeuerwehr geleistet. Dies bedeutete, dass die männlichen Einwohner von der Stadtverwaltung zur Dienstleistung verpflichtet wurden. Weil das Vertrauen in die Pflichtfeuerwehren verloren gegangen war, wurden nach dem ersten Weltkrieg allerorten Freiwillige Feuerwehren gegründet. In der Bergwinkelstadt taten sich rund 60 Männer zusammen, um den Brandschutz auf freiwilliger Basis sicherzustellen. Offizielles Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr Schlüchtern ist der 21. Juli 1921.

Adam Denhard war der erste Wehrführer. Es wurde ein Löschzug, bestehend aus einer Steiger-, einer Spritzen- und einer Hydrantenabteilung, gebildet. Veränderungen im freiwilligen Feuerwehrwesen brachte sowohl die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 als auch der zweite Weltkrieg, als viele aktive Feuerwehrmänner zum Wehrdienst einberufen wurden. Ein Neuaufbau der Feuerwehr Schlüchtern erfolgte nach dem zweiten Weltkrieg. Gleichzeitig begann eine neue Ära: Der bekannte Schlüchterner Buchhändler Hans Lotz übernahm die Wehrführung und hatte diese fast 30 Jahre lang inne. In Personalunion übte Lotz gleichzeitig auch das Amt des Vereinsvorsitzenden aus. Während in früherer Zeit die Feuerwehr im wahrsten Sinne des Wortes dazu da war, dem Feuer zu wehren, sprich Brände zu bekämpfen, kamen im Laufe der Jahrzehnte viele weitere Aufgaben hinzu. Insbesondere durch die zunehmende Motorisierung und Industrialisierung wurden die Einsatzkräfte zunehmend zu technischen Hilfeleistungen herangezogen. Bei der Stützpunktwehr waren bis in die 1980er Jahre die Brandeinsätze und die technischen Hilfeleistungen ihrer Anzahl nach etwa gleich. Heute überwiegen die unterschiedlichsten Hilfeleistungen, beispielsweise  bei Verkehrsunfällen …

Zum Wohl der Bevölkerung im Einsatz

Langjährige Aktive der Feuerwehr geehrt / Krack nun Oberbrandmeister

Besondere Auszeichnungen für ihren Einsatz für die Gemeinschaft erhielten langjährige Aktive der Schlüchterner Stützpunktfeuerwehr von Stadtrat Reinhold Baier und Stadtbrandinspektor Werner Kreß überreicht.

Mit einer der höchsten Dienstrang-Auszeichnungen, die es bei den Freiwilligen Feuerwehren gibt, der Ernennung zum Oberbrandmeister, wurde der stellvertretende Wehrführer der Schlüchterner Stützpunktfeuerwehr, Sebastian Krack, bedacht.

Der nunmehr 32-Jährige hat einen rasanten Aufstieg im freiwilligen Feuerwehrwe- sen hingelegt. Bereits als Zehnjähriger hat Krack im Jahr 1998 bei der Jugendfeuerwehr seines damaligen Heimatortes Altengronau begonnen und wechselte 2005 in die dortige Einsatzabteilung. Nach dem Wohnortwechsel gehört Krack seit 2014 der Schlüchterner Stützpunktwehr an. Besonders beeindruckend ist Kracks Engagement in Sachen Weiterbildung. Er hat insgesamt 25 unterschiedliche Lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule absolviert und dafür mehr als 1000 ehrenamtliche Stunden geleistet – vom obligatorischen Grundlehrgang im Jahr 2006 bis zu den Lehrgängen „Leiter einer Feuerwehr“ und „Verbandsführer“ 2019. Seit 2018 ist Krack stellvertretender Wehrführer der Stützpunktwehr. In Anerkennung dieses außerordentlichen Engagements wurde Krack jetzt zum Oberbrandmeister ernannt.

Stadtrat Baier nahm zudem aufgrund erfolgter Ausbildung eine Reihe weiterer Ernennungen vor: Yannik Matthiesen zum Löschmeister, Stefan Spahn, Niklas Hachulla und Marius Müller zum Hauptfeuerwehrmann, Fabio Benedetto zum Oberfeuerwehrmann sowie Marten Gold, Maximilian Spahn und Jan Jost zum Feuerwehrmann. Darüberhinaus erhielten Alfred Ommert und Michael Kreß als langjährige und verdienstvolle Aktive der Stützpunktwehr Anerkennungsprämien des Landes Hessen für 40-jährigen aktiven Dienst. René Blum, Stefan Hintz und Patrick Schreiber erhielten eine Anerkennung für zehn Jahre. „Mit dieser Anerkennungsprämie wird ihr ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr ihrer Kommune zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger honoriert“, heißt es in dem Begleitschreiben zu den von Innenminister Peter Beuth unterzeichneten Urkunden. Die Anerkennungsprämie sei keine Entlohnung für geleistete Dienste, sondern eine symbolische Würdigung langjähriger und pflichttreuer Tätigkeit in einer Einsatzabteilung.

Text und Bild: Fritz Christ.

Hochwasser, Verkehrsunfälle und mehr

Stützpunktfeuerwehrleute leisteten 8300 Stunden ehrenamtlichen Einsatz

Sage und schreibe 192 Einsätze hat die Stützpunktfeuerwehr Schlüchtern im vergangenen Jahr absolviert. Darüber berichtete Wehrführer Christian Gärtner in der Jahresversammlung, die coronabedingt erst dieser Tage stattfinden konnte.

Die Schlüchterner Stützpunktfeuerwehr ist die meistbeschäftigte Feuerwehr im Altkreis Schlüchtern. Durchschnittlich jeden zweiten Tag erfolgte im Berichtsjahr eine Alarmierung. „Fasst man alle Einsätze und Ausbildungen zusammen, ergibt sich eine stolze Summe von 8300 Stunden, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr Schlüchtern freiwillig, ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet wurden“, hob Wehrführer Christian Gärtner hervor.

Wie er berichtete, gehören der Stützpunktwehr zurzeit 59 Einsatzkräfte an. Hinzu kommen weitere Aktive aus den Stadtteilen, die die sogenannte Tagesalarmbereitschaft erhöhen. Deutlich mehr als zuvor, wurde die Stützpunktwehr im vergangenen Jahr alarmiert: 192 Mal mussten

die Einsatzkräfte ausrücken. Die Mehrzahl der Einsätze, nämlich 92, bestanden aus ganz unterschiedlichen Hilfeleistungen. Im Vordergrund standen Unwettereinsätze. Hinzu kommen 46 Brandeinsätze sowie 48 Fehlalarme, vorwiegend durch Brandmeldeanlagen, welche in besonders gefährdeten Objekten installiert sind. Mehr als 20 Menschen wurden teils verletzt gerettet. Drei Personen konnten nur noch tot geborgen werden. Knapp 3000 Einsatzstunden bilanzierte Wehrführer Gärtner.

Er ging auch auf besondere Einsätze ein, insbesondere eine ungewöhnliche Hochwassersituation, sowie auf weitere Großeinsätze bei Bränden in der Schlüchterner Krämerstraße sowie in Steinau. Nur noch tot geborgen werden konnte ein junger Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße bei Niederzell.

Gärtner berichtete weiterhin über ein intensives Ausbildungsprogramm mit 66 Terminen, wofür von den Einsatzkräften mehr als 3000 ehrenamtliche Stunden aufgewendet wurden. Eine Vielzahl von Aktiven absolvierten zudem verschiedene Lehrgänge. Darüber hinaus wurde an verschiedenen Wettbewerben sowie im Bereich Technische Rettung an der „Rescue Challenge“ unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Sebastian Krack erfolgreich teilgenommen.

Jana Bischof informierte über die Aktivitäten der Jugendabteilung der Feuerwehr Schlüchtern mit zurzeit 17 Jugendlichen. An mehreren Wettbewerben nahmen diese unter der Leitung von Jugendwart Marius

Innenstadt-Wehrvorsitzender Jahn blickt auf vergangenes Vereinsjahr zurück

„Sind bereit, Menschenleben zu retten

Mit sechsmonatiger „Corona-Verspätung“ hielt die Schlüchterner Innenstadt-Wehr in der Stadthalle ihre Jahreshauptversammlung ab. Diese war von umfangreichen Jahresberichten, Vorstandswahlen und Ehrungen gekennzeichnet.

„Dieses Jahr ist alles anders. Anstatt im Frühjahr treffen wir uns im Herbst zur Jahreshauptversammlung“, sagte Vorsitzender Mirko Jahn. Er ist seit acht Jahren Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Schlüchtern und wurde jetzt unter Leitung von Stadtrat Reinhold Baier (CDU) einstimmig wiedergewählt, ebenso Stellvertreter Norbert Griebel.

„Schon lange sind wir nicht mehr eine Wehr gegen das Feuer, sondern die Organisation, die auch bei den widrigsten Bedingungen bereitsteht, um Menschenleben sowie Hab und Gut zu retten“, sagte Jahn. Und: „Bei vielen Einsätzen ist wieder deutlich geworden, was die Bevölkerung an ihrer Feuerwehr hat und was diese zu leisten imstande ist.“ Als Beispiele nannte er die Hochwasserereignisse im vergangenen Jahr.

Wie der Vorsitzende berichtete, gehören der Feuerwehr Schlüchtern-Innenstadt zurzeit insgesamt 733 Mitglieder an, davon 625 fördernde Mitglieder. Eine hohe Anzahl sei erforderlich, damit der Verein seinen satzungsgemäßen Aufgaben zur Förderung des Brandschutzes nachkommen kann. Die Mitgliederwerbung habe eine große Bedeutung. Laut Jahn werden alljährlich beträchtliche Summen in die Ausstattung der Einsatzabteilung investiert. Im Berichtsjahr seien dies mehr als 10 000 Euro gewesen, davon 2500 Euro für die Jugendarbeit. Um dies schultern zu können, seien auch Spenden erforderlich. Kassenwartin Birgit Mock gab Einzelheiten zum finanziellen Geschehen.

Wie der Vorsitzende weiter ausführte, sei das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr einer der Höhepunkte im Berichtsjahr gewesen. Das diesbezügliche Sommerfest habe eine große Resonanz gefunden. Viele Ehemalige seien gekommen. Erfreuliches berichtete Jahn auch über den Kalten Markt, wo die Feuerwehr alljährlich mit ihrer „Löschbude“ präsent ist.

Große Pläne hat die Feuerwehr Schlüchtern-Innenstadt für das Jahr 2021: Das 100-jährige Bestehen soll gefeiert werden. Dazu soll am 28. und 29. Mai der Stadtfeuerwehrtag ausgerichtet werden.

„Danke für die Arbeit, die Sie an

Kinder- und Jugendfeuerwehren starten wieder / Neugründung in Vollmerz

Die Kinder- und Jugendfeuerwehrgruppen in Schlüchtern können von nun an wieder Gruppenstunden abhalten. Unter Einhaltung strenger Regeln zur Unterbrechung der Infektionskette dürfen die Kinder und Betreuer endlich wieder zusammenkommen. Am Feuerwehrhaus soll nun grundsätzlich praktische Ausbildung an der freien Luft durchgeführt werden. Dies geschieht allerdings immer unter strenger Beobachtung der aktuellen Entwicklungen. Die Kinder und Jugendlichen werden sich auf jeden Fall erst einmal freuen dürfen, dass es endlich wieder los geht.

Die Kinder- und Eltern werden durch die einzelnen Jugendfeuerwehrwarte und Kindergruppenleiter schriftlich über den Beginn und die Rahmenbedingungen am jeweiligen Standort informiert.

Neue Kinderfeuerwehrgruppe in Vollmerz gegründet

Auch am Standort Vollmerz tut sich einiges: Zu Jahresbeginn wurde es in der Jahreshauptversammlung beschlossen, nun steht der Start der Kinderfeuerwehrgruppe unmittelbar bevor. Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr können sich nun auch in Vollmerz über die Gründung einer Kinderfeuerwehrgruppe freuen.

Beginn ist Montag, der 14.09.2020 am Feuerwehrhaus in Schlüchtern-Vollmerz. Unter der Leitung von Franziska Blum und Ramona Klüh sind alle Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren recht herzlich eingeladen sich der Kinderfeuerwehr anzuschließen. Die Gruppenstunde findet von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt und von da an jeden zweiten Montag. Wer also Interesse hat, einfach zum Feuerwehrhaus in Vollmerz kommen. Dabei bitte unbedingt eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.…

Ausbildungsbetrieb in den Einsatzabteilungen wieder aufgenommen

Seit August haben die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Schlüchtern den Ausbildungsbetrieb wieder aufgenommen. Es finden in den einzelnen Stadtteilen wieder Übungen statt. Außerdem werden auf Kreisebene wieder Lehrgänge und Fortbildungsseminare angeboten. Das Ganze erfolgt natürlich unter Einhaltung strenger hygienischer Auflagen um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Nur somit können wir die Einsatzbereitschaft weiterhin aufrechterhalten.

Hier sind ein paar Impressionen aus verschiedenen Stadtteilen festgehalten. Weiterhin heißt es für alle da draußen: Stets die aktuellen Vorgaben beachten und berücksichtigen. Wir halten uns für Sie fit – sorgen Sie dafür, dass Sie und ihre Lieben weiterhin gesund bleiben. Gemeinsam gegen Corona.

 …

Einsatz der besonderen Art

Heute sind wir zu einem Hilfeersuchen ganz besonderer Art ausgerückt. Vor kam  es in den Sozialen Medien zu einem Aufruf einer Mutter. Der kleine Gabriel kann aufgrund der Corona-Zeit seinen Geburtstag nicht mit seinen Freunden feiern und trotzdem sollte der Tag für ihn was besonderes werden. In dem Aufruf war zu lesen, dass der kleine absoluter Feuerwehrfan ist. Hier war klar: Wir müssen helfen! Also ist heute unser Feuerwehrmann Sam ausgerückt und hat dem kleinen Gabriel einen Gutschein überreicht mit dem er nach der Corona-Zeit zusammen mit seiner Familie sich einmal die großen roten Autos ganz aus der Nähe anschauen kann und einen Einblick hinter die Kulissen bekommt!

Wir hoffen wir konnten dem kleinen Mann damit eine Freude bereiten!