Feuerwehr Hohenzell ist Stadtmeister 2024

Gestern fand die jährliche Stadtmeisterschaft der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Schlüchtern statt. Dabei konnten sich die Teams in spannenden Wettkämpfen messen . In einem packenden Stechen setzte sich schließlich die Feuerwehr Hohenzell gegen Herolz durch, nachdem beide Mannschaften nach den Spielen punktgleich lagen.

Stadtbrandinspektor Werner Kreß nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen teilnehmenden Mannschaften für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft zu bedanken. Besonderer Dank ging dabei an die Feuerwehr Klosterhöfe, die die Veranstaltung ausrichtete und für die reibungslose Durchführung der Spiele sorgte.

Die Wettkämpfe waren geprägt von Teamgeist, Fairness und hohem Einsatz. Die Feuerwehren zeigten nicht nur ihre kämpferische Seite, sondern auch ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Koordination in herausfordernden Situationen.

Die Stadtmeisterschaft der Feuerwehren war somit nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit für die Feuerwehren, sich untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und ihre Verbundenheit mit der Gemeinde zu demonstrieren.

Wir gratulieren der Feuerwehr Hohenzell zum Sieg und allen beteiligten Mannschaften zu ihren Leistungen bei dieser gelungenen Stadtmeisterschaft.

Platzierungen:

Platz Mannschaft Punkte
1. Hohenzell 76
2. Herolz 76
3. Elm 53
4. Wallroth 52
5. Niederzell 51
6. Vollmerz 46
7. Ahlersbach 45
8. Breitenbach 43

90 Jahre Feuerwehr Klosterhöfe / Stadtfeuerwehrtag

Die Freiwillige Feuerwehr Klosterhöfe darf dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Dieses stolze Jubiläum möchte man mit einem Festwochenende vom 21.06.2024 bis 23.06.2024 begehen.

Das Festwochenende beginnt am Freitag, ab 21.00 Uhr, mit „DJ Joh“ unter dem Motto „Blaulichtparty“. Am Samstag findet ab 13.00 Uhr die Stadtmeisterschaft der aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schlüchtern statt. Im Anschluss gibt es ab 20.00 Uhr Live-Musik mit den Kinzigtaler. Der Sonntag beginnt ab 10.00 Uhr mit einem Frühschoppen, welcher musikalisch von den „Festzeltmusikanten“ untermalt wird und gemütlich ausklingt. Die kleinen Gäste können sich auf eine Hüpfburg und einen Aktionsstand freuen.
Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Neben Würstchen, Steak und Pommes wird zusätzlich am Samstag Gyros und am Sonntag Schnitzel angeboten. An beiden Tagen wird es auch ein
Kuchenbuffet geben.

Die Feuerwehr Klosterhöfe freut sich auf alle Besucherinnen und Besucher.

Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen

Seit 55 Jahren betreibt die Feuerwehr Schlüchtern aktive Nachwuchsarbeit. Seit dieser Zeit gibt es eine Jugendfeuerwehr. Jetzt ist die Wehr noch einen Schritt weitergegangen und hat eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen.

Weil die Aufnahme in die Jugendfeuerwehren erst ab dem 10. Lebensjahr möglich ist, räumt das Land Hessen durch eine Gesetzesänderung die Möglichkeit zur Gründung von Kindergruppen ein, in welchen Jungen und Mädchen ab dem sechsten Lebensjahr aufgenommen werden können. Die Kindergruppen sind auch Bestandteil der öffentlichen Feuerwehren. Ziel ist es, Kinder so früh wie möglich an den ehrenamtlichen Brandschutzdienst spielerisch heranzuführen und Nachwuchs für die Jugendfeuerwehren und den späteren aktiven Dienst in den Einsatzabteilungen zu gewinnen.

Mit der Kindergruppe wird jetzt bei der Feuerwehr Schlüchtern eine neue Epoche eingeleitet. Zur Gründung fand eine Informationsveranstaltung im Feuerwehrstützpunkt statt. Wehrführer Christian Gärtner begrüßte die interessierten Kinder samt Eltern, die einem Aufruf gefolgt waren. Gärtner gab im Beisein seines Stellvertreters Axel Ruppert Erläuterungen zur öffentlichen Feuerwehr mit Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und nun auch Kinder-Feuerwehr. Der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Schlüchtern, Mirko Jahn, stellte den Verein mit seinen rund 700 Mitgliedern vor. Dem Verein obliegt es, die einzelnen Abteilungen der Wehr in vielfacher Hinsicht zu unterstützen.

Voraussetzung für die Einrichtung der Kinderfeuerwehr sind nicht nur interessierte Kinder, sondern insbesondere auch Betreuungspersonal, welches sich in der Info-Veranstaltung auch vorstellte. Als Leitungsteam fungieren Alona Isaak sowie Björn und Romy Urbach. Alona Isaak ist eine Feuerwehrfrau mit Leib und Seele und ist ehrenamtlich bei der Schlüchterner Stützpunktwehr und hauptberuflich bei der Frankfurter Berufsfeuerwehr tätig. Sie ist unter anderem für die Brandschutzerziehung der Kinder prädestiniert. Als ausgebildetem Rettungsassistent obliegt Björn Urbach unter anderem die Erste-Hilfe-Ausbildung. Er ist schon seit über 30 Jahren in der Stützpunktwehr aktiv. Dessen Ehefrau Romy Urbach obliegt als hauptberufliche Sozialpädagogin im Kindergarten insbesondere der pädagogische Part in der Kinder-Feuerwehr. Neben den genannten Betätigungsfeldern …

Abnahme des Kinderfeuerwehrabzeichens „Tatze“

28 Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehren der Stadt Schlüchtern kamen am heutigen Sonntag zur Abnahme des Abzeichens „Tatze“ in Vollmerz zusammen.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern-Vollmerz richtete die diesjährige Abnahme aus. Daran nahmen drei Kinderfeuerwehrgruppen teil: Die Löschzwerge aus Herolz, die Feuerflitzer aus Niederzell und die Löschdrachen aus Vollmerz. Die Abnahme wurde organisiert in Abstimmung mit der Ansprechpartnerin für die Kinderfeuerwehren des Main-Kinzig-Kreises, Stefanie Euler. Durchgeführt wurde sie vollständig durch die Angehörigen der Feuerwehr Vollmerz.

Bei der „Tatze“ handelt es sich um ein Leistungsabzeichen der Kinderfeuerwehren, bei dem auf überwiegend spielerische Art den Kindern das Basiswissen in Sachen Brandschutzerziehung abverlangt wird. Wie verhalte ich mich im Brandfall? Welche Notrufnummern gibt es und welche Angaben muss ich beim Notruf machen können? Was gehört zur persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte der Feuerwehr und welche Gegenstände befinden sich auf einem Feuerwehrfahrzeug? Einen Knoten anlegen, das richtige und sichere Anzünden und Erlöschen einer Kerze und vieles mehr wird auf vier verschiedene altersgerechte Stufen verteilt den Kindern abverlangt. Am Ende erhält jedes Kind dann seine, dem Alter entsprechende, Tatze. Überreicht wurden diese durch die Ansprechpartnerin für die Kinderfeuerwehren Stefanie Euler, Stadtjugendwart Heiko Kirchner, Stadtbrandinspektor Werner Kreß, die stellvertretende Wehrführerin Tanja Sonnabend und den ebenfalls anwesenden Bürgermeister Matthias Möller.

Bürgermeister Matthias Möller dankte in seinen Grußworten für das ehrenamtliche Engagement allen anwesenden und wand sich direkt an die Kinder: „Ihr seid unsere Zukunft, das wollen wir unterstützen!“ Dazu sei er bereits in der vergangenen Woche gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz direkt in den Schulen mit den Kindern in den Dialog getreten und hat zusammen mit dem Landrat bei einem gemeinsamen gesunden Frühstück sich mit den Kindern und ihren Belangen ausgetauscht.

Er lädt zum Dank an alle Kinderfeuerwehren der Stadt Schlüchtern diese im Sommer zum gemeinsamen Eisessen ein. Dies löste vor allem bei den Kindern sehr große Begeisterung aus.…

Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern

Sowohl die Wahlen der Vereinsführung als auch der Wehrführung standen auf der Agenda der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schlüchtern Innenstadt. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Seit 12 Jahren ist Mirko Jahn Vorsitzender der Feuerwehr Schlüchtern, einer der größten Vereine der Innenstadt. Unter Leitung von Stadtverordneten-vorsteher Joachim Truß wurde Jahn jetzt für weitere zwei Jahre einstimmig wiedergewählt.

Kontinuität zeichnet sich im Vorstand des Vereins auch dadurch aus, dass die langjährigen Amtsinhaber Norbert Griebel als stellvertretender Vorsitzender und Birgit Mock als Kassenwartin ebenfalls wiedergewählt wurden. Bestätigt wurden auch der stellvertretende Kassenwart Werner Franz, Schriftführer Frank Eckhardt, Pressewart Kurt Beck und Zeugwart Jens Ullrich. Lediglich im Amt des Schriftführers gab es einen Wechsel, von Ramona Alt zu Julian Friedrich. Von den Aktiven der Einsatzabteilung wurde Wehrführer Christian Gärtner, der das Amt seit 10 Jahren ausübt, für weitere fünf Jahre wiedergewählt.

Wie Vorsitzender Jahn berichtete, gehören der Feuerwehr Schlüchtern insgesamt 726 Mitglieder an. Es sei an vielen Veranstaltungen teilgenommen worden. Beim Helle Markt habe sich die Feuerwehr ebenso präsentiert wie auch beim Kalten Markt. Die Bewirtschaftung der „Löschbude“ beim Heimatfest sei ein großer Kraftakt und erfordere einen großen Personaleinsatz. Jahn dankte allen Helfern.

Wie der Vorsitzende weiter berichtete, investiere der Förderverein alljährlich beträchtliche Summen in die Verbesserung des Brandschutzes. So seien im zurückliegenden Jahr über 15.000 Euro aus der Vereinskasse in verschiedene Verbesserungen investiert worden, beispielsweise in Ausrüstung und Bekleidung sowie in Fortbildung. Im Gegenzug konnten über 5000 Euro an Spenden vereinnahmt werden. Kassenwartin Birgit Mock ging in ihrem Bericht auf Einzelheiten ein. Kassenwart Horst Ullrich bescheinigte die Richtigkeit der Zahlen.

Zu 162 Einsätzen wurde die Schlüchterner Stützpunktfeuerwehr mit ihren

69 Aktiven im zurückliegenden Jahr alarmiert. Wie Wehrführer Christian Gärtner berichtete, sei dies bedeutend mehr als im Jahr zuvor. Neben zahlreichen Brandeinsätzen stand eine Vielzahl von unterschiedlichen Hilfeleistungen auf der Agenda. (Bericht folgt).

Über das …

Meistgeforderte Feuerwehr der Region

Die Schlüchterner Stützpunktfeuerwehr ist die meist geforderte Feuerwehr der Region. 2023 gehört zu den einsatzreichsten Jahren. 162 mal wurden die Einsatzkräfte alarmiert.

„Fasst man die Einsätze und alle weiteren Aktivitäten zusammen, entsteht eine stolze Summe von rund 7000 Stunden, die von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Schlüchtern Innenstadt freiwillig, ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet wurden“, sagte Stützpunktwehrführer Christian Gärtner in der Jahreshauptversammlung. Die Stützpunktwehr wurde im Berichtsjahr 162 mal alarmiert. Dies sind 52 Einsätze mehr als im Jahr zuvor.

Wie Gärtner berichtete, seien die Mehrzahl der Einsätze die unterschied-lichsten Hilfeleistungen, beispielsweise bei Verkehrsunfällen, Unwettern, Türöffnungen und Beseitigung von Ölspuren. Zu Buche schlug auch eine Vielzahl von Brandeinsätzen sowie von Fehlalarmen.

„Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Schaden gering gehalten werden und der Wiedereröffnung am Helle Markt stand nichts im Wege“, erklärte Gärtner zu einem Brand im Stadthallen-Restaurant, als Beispiel der vielen Einsätze. Der Wehrführer berichtete auch über einen folgenschweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Herolz und Sannerz. Die Feuerwehr musste zwei tödlich verunglückte Personen aus den demolierten Fahrzeugen bergen. Auch mussten Tote aus dem Gleisbereich des Bahnhofs Schlüchtern bei Suizidvorfällen geborgen werden.

„Betrachtet man alle Einsätze, sieht man, welchen physischen, aber vor allem auch psychischen Belastungen die Frauen und Männer der Einsatzabteilung immer wieder ausgesetzt sind“, betont der Stützpunktwehrführer und fügt hinzu: „ Dies geschieht auch immer wieder zu Zeiten, in denen der ´normale´ Bürger im Bett liegt und schläft. Auch hier stehen die Einsatzkräfte auf und setzen ihre eigene Gesundheit für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel – dies geschieht alles ehrenamtlich und unentgeltlich“.

Zudem haben die Feuerwehrleute laut Gärtner ein intensives Ausbildungs-programm in Theorie und Praxis absolviert. 58 Ausbildungstermine fanden statt. Besonders hervorgehoben wurde die Ausbildung für die Drehleitermaschinisten sowie Fahrsicherheitstrainings. Zudem absolvierten eine Vielzahl von Einsatzkräften Weiterbildungslehrgänge. Die Ausbildungseinheiten schlugen mit rund …

Katastrophenschutz-Übung am Distelrasen

Auf dem Gelände der Firma Progas am Distelrasen in Schlüchtern fand eine vom Main-Kinzig-Kreis durchgeführte Katastrophenschutz-Übung statt. Angenommene Lage war ein Gebäudebrand der Gasstation mit einem Austritt von Gefahrstoffen. Insgesamt waren ca. 200 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Durch die Übungsleitung wurden einige Herausforderungen an die Feuerwehrangehörigen gestellt. So konnten Mannschaft, Material, Datenübermittlungen und die Kommunikation an der Einsatzstelle ausgiebig geübt werden.

Neben den GABC-Einheiten des Main-Kinzig-Kreises waren auch zahlreiche Wehren aus dem Stadtgebiet an der Übung beteiligt, sowie der Löschzug der Gemeinde Sinntal und die Wehr Hintersteinau.

Zur Eröffnung des Übungsszenario wurde die Brandmeldeanlage vor Ort durch die Übungsleitung ausgelöst. Der Alarm, der bei der Leitstelle einging, veranlasste dann die Alarmierung der ortsansässigen Feuerwehr Schlüchtern. Dabei konnte dann auch die neu installierte digitale Sirene in der Innenstadt getestet werden. Nach ersten Erkundungsmaßnahmen erfolgte eine Einsatzstichworterhöhung und die weiteren Einsatzkräfte rückten zum Übungsort nach. Diese befanden sich bereits in Bereitstellung an den Standorten Schlüchtern-Innenstadt, Sinntal-Sterbfritz, Steinau-Hintersteinau, Steinau-Innenstadt und am Messeplatz in Wächtersbach.

An diese Übung wurde eine erhebliche Zahl an Ressourcen gebunden. Der örtliche Brandschutz musste allerdings nach wie vor sichergestellt werden. Hierfür standen am Feuerwehrhaus in Schlüchtern die Wehren aus Hohenzell und Gundhelm bereit.  Am Rasthof Distelrasen an der BAB 66 stellten sich die Wehren aus Wallroth und Hintersteinau für den Ernstfall in Bereitstellung.

Mit großer Zufriedenheit aller Beteiligten konnte die Übung nach gut dreieinhalb Stunden beendet werden.

Bilder: Tatjana Kaufmann und Jens Höhn.

 

 

Bilder der KatS-Übung am 25.11.2023:

   

Spatenstich fürs Feuerwehrhaus Ahlersbach

Mit einem feierlichen Spatenstich wurde heute die Erweiterung des Feuerwehrhaus und Dorfgemeinschaftshauses Ahlersbach eingeläutet. Viel los war in Ahlersbach. Das Feuerwehrhaus und der Vorplatz waren sehr gut gefüllt. Unter den Gästen befanden sich Landrat Thorsten Stolz, Bürgermeister Matthias Möller, Stadtrat Reinhold Baier, Magistratsmitglied Willi Staaf, Architekt Andras Reus, die Stadtbrandinspektoren Werner Kreß, Andreas Leipold und Christian Gärtner, sowie der Vorstand vom Kirchenkreis Ahlersbach-Hohenzell-Bellings und Pfarrer Fleischer aus Steinau.

Ortsvorsteher eröffnete mit seinen Worten die Veranstaltung und begrüßte zu den vorher genannten auch die anwesenden Wehrführer und Ortsvorsteher aus den anderen Stadtteilen.

Wehrführer Oliver Möscheid-Block skizzierte den Werdegang der Bauplanung. Er betonte, dass diese Baumaßnahmen unter anderem nötig sind, da sich die Richtlinien für Fahrzeughallen und Umkleidebereiche geändert haben. Er bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt Schlüchtern und Bürgermeister Matthias Möller, da die Zusage zu den Baumaßnahmen trotz fehlendem Förderbescheid kam.

Bürgermeister Möller ging ebenfalls auf die Bauplanung mit Architekt Andreas Reus ein. Er bemerkte, dass die Stadt Schlüchtern hierfür 1 Millionen Euro investieren wird. Dies sei für die Dorferneuerung in Ahlersbach eine historische Rekordsumme. Den Förderzuschlag vom Landkreis, habe man mittlerweile sogar auch erhalten. Mit knapp 240.000 Euro macht das knapp ein Viertel der Investitionssumme aus. Davon war bei Beginn der Planungsarbeiten im Frühjahr noch nicht auszugehen. Der Bau hätte aber trotzdem stattgefunden. Hier dankte er besonders Landrat Thorsten Stolz und vor allem auch Kreisbrandinspektor Markus Bussanni. Ohne dessen kurzfristige Hilfe Ende 2022 wäre dies so nicht möglich gewesen.

Matthias Möller gab bekannt, dass insgesamt derzeit 50 Millionen Euro investiert werden. Neben dem Bau in Ahlersbach unter anderem auch für das Feuerwehrhaus in Hutten, das Dorfgemeinschaftshaus in Elm und der Neubau des Freibades. Ebenfalls verkündete er, dass die Standortfrage für den Neubau des Feuerwehrstützpunktes in der Innenstadt noch dieses Jahr geklärt werde. Der Baubeginn in Ahlersbach erfolgt im Frühjahr 2024. …

Neustart Jugendfeuerwehr

Einen gelungenen Neustart gibt es bei der Jugendfeuerwehr Breitenbach, zusammen mit der Nachbarwehr Kressenbach. Unser Foto zeigt die neue Gruppe mit Jugendwart Timo Geier (Breitenbach, links) und Betreuer Tobias Leipold (Kressenbach, rechts).

Foto: Fritz Christ

Ein Neustart der Jugendarbeit ist in diesem Jahr bei der Feuerwehr Breitenbach gelungen. In einer Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Kressenbach gibt es wieder einen geregelten Dienstbetrieb und zugleich Erfolge bei Wettbewerben.

„Es läuft“, hebt der neue Jugendwart der Feuerwehr Breitenbach, Timo Geier, angesichts der erfolgreichen Wiederbelebung der Jugendabteilung hervor.

Zum einen Corona bedingt und zum anderen weil es keinen Jugendwart gab, ruhte die Jugendarbeit bei der Breitenbacher Wehr zwei Jahre lang.

Aus diesem Grund wurde auch im vergangenen Jahr das 50jährige Jubiläum nicht gefeiert. Die Breitenbacher Jugendfeuerwehr wurde im Jahr 1972 aus der Taufe gehoben, sie zählt zu den ältesten Jugendwehren im Bereich der Stadt Schlüchtern. Schon damals bewiesen die Breitenbacher Wehrverantwortlichen Weitsicht in der Erkenntnis, dass eine langfristige ehrenamtliche Sicherstellung des Brandschutzes nur über eine gute Nachwuchsarbeit möglich ist. Seit einem halben Jahrhundert ist nunmehr die Jugendabteilung zu einem festen Bestandteil der Breitenbacher Wehr geworden. Jungen Menschen wird die Möglichkeit geboten, sich in einer hochwertigen Ausbildung weiterzuentwickeln und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden.

Langjährige Jugendwarte waren Helmut Stoll, Rainer Kempel, Hans-Joachim Möller, Jürgen Lins, Bernd Cavazzini, Matthias Stoll und Tobias Christ. Neben dem feuerwehrtechnischen Fachwissen, das an die Jugendlichen vermittelt wird und der allgemeinen Jugendarbeit gehört auch noch ein gehöriges Stück Pädagogik mit zu den Aufgaben eines Jugendwartes. Denn in der Jugendfeuerwehr gibt es eine große Altersspanne von 10 bis 18 Jahren und somit eine Betreuung vom Ende der Grundschule über die pubertäre Phase bis hin zur Suche eines Ausbildungsplatzes. Eine Vielzahl von Jugendlichen wurde in den zurückliegenden Jahren bei der Breitenbacher Wehr betreut und ausgebildet. Eine Reihe von ihnen ist heute noch in …

Stationsausbildung an Übungsobjekt

Zur Stationsausbildung ging es für die Einsatzkräfte aus Niederzell an ein reales Übungsobjekt nach Schlüchtern.

Um Übungs-Szenarien so realistisch wie möglich zu gestalten, bestand die Möglichkeit in einem leerstehenden Gebäude in Schlüchtern zu üben. Dies nahmen die Einsatzkräfte aus Niederzell zum Anlass an dem Objekt eine Stations-Ausbildung durchzuführen.

Noch in Niederzell wurde das geplante Vorgehen besprochen und auf die Übungsziele eingegangen. Die Kommunikation im Trupp und bis zur Einsatzleitung war das größte Ziel der Veranstaltung. Die weiteren Ziele waren, das Vorgehen mit einem vollen Schlauch zu einem Innenangriff 1. OG, das Anleitern und Sichern an Fassaden sowie das Besteigen von Fenstern, die letzte Station befasste sich mit dem Thema Türöffnung und der richtigen Anwendung der Werkzeugsätze dazu.

Nach dem Eintreffen am Übungsort wurde ein Einsatz mit Bereitstellung hergestellt. Im Anschluss führten 2 Angriffs-Trupps nacheinander unter Atemschutz einen Innenangriff durch, wobei sie ein Treppenhaus, eine Eingangstür und viele Räume als Hindernisse hatten. Gerade das Vorgehen mit einem vollen Schlauch über einen Treppenraum und das Herstellen von Schlauchreserven vor der Wohnung stellte die Trupps vor Herausforderungen.

Alle Einsatzkräfte hatten viel Spaß an der Arbeit, wenn auch sie anstrengend war. Das gemeinsame Resümee am Ende der Veranstaltung war durchweg positiv, wenn auch Kritik zum Anlass genommen wurde, sich weiter in den Bereichen zu entwickeln, um durch das Üben mehr Sicherheit zu gewinnen.

 

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