Hohenzell ist Stadt- und Unterverbandssieger, Wallroth siegt bei den Staffeln

Große Freude herrschte heute bei den Jugendfeuerwehren aus Hohenzell und Wallroth

Große Freude herrschte am Samstag bei den Jugendfeuerwehren aus Hohenzell und Wallroth: Beim Unterverbandsentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Sinntal-Weichersbach konnten die Nachwuchsbrandschützer starke Leistungen zeigen und sich mehrere Titel sichern.

Der Bundeswettbewerb besteht aus zwei Teilen. Im sogenannten A-Teil

müssen die Jugendlichen einen fiktiven Löschangriff absolvieren. Dabei gilt es unter anderem Hindernisse wie einen Wassergraben, eine Leiterwand, eine Hürde und einen Kriechtunnel zu überwinden. Anschließend müssen verschiedene Knoten und Stiche möglichst fehlerfrei angelegt werden. Im B-Teil folgt ein Hindernis-Staffellauf, bei dem Schnelligkeit, Teamarbeit und Geschick gefragt sind. Beide Disziplinen zusammen ergeben die Gesamtwertung.

Unter der Leitung von Daniel Noll traten Jugendfeuerwehren aus den Städten und Gemeinden Bad Soden-Salmünster, Steinau, Schlüchtern und Sinntal zum Leistungsvergleich an.

Da es in Schlüchtern in diesem Jahr keine eigene Stadtmeisterschaft gibt, wurde die Wertung des Unterverbandsentscheids gleichzeitig für die Stadtmeisterschaft herangezogen. Hierbei konnte sich die Staffel Wallroth 1 unter den vier gestarteten Mannschaften aus Schlüchtern durchsetzen und sicherte sich den Titel des Stadtmeisters. Auf den weiteren Plätzen folgten Wallroth 2, Niederzell und Vollmerz.

Für besonders große Freude sorgte die Jugendfeuerwehr Hohenzell. Als einzige angetretene Gruppe aus Schlüchtern wurden die Jungen und Mädchen nicht nur Stadtmeister, sondern erreichten auch in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Gruppen den 1. Platz. Dahinter platzierten sich die Jugendfeuerwehren aus Ulmbach, Uerzell/Neustall und Sannerz.

Bei sommerlichen Temperaturen von rund 31 Grad wurde allen Beteiligten einiges abverlangt. Thomas Henfling; Bürgemeister der Gemeinde Sinntal, sprach den Kindern und Jugendlichen, den Betreuern sowie den Wertungsrichtern seinen Respekt aus. Besonders dankte er der Feuerwehr Sinntal-Weichersbach für die Ausrichtung des Wettbewerbs – und das, obwohl keine eigene Mannschaft gestellt werden konnte. Ebenfalls hob er das Engagement der Wertungsrichter hervor, die einen großen Teil ihres Samstags investierten, um den Wettbewerb für die Jugendlichen möglich zu machen.